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Veranstaltung 

POPWAL HAT ABGESAGT!
Titel:
POPWAL HAT ABGESAGT!
Wann:
14.03.2020 20.30 h
Kategorie:
music by step

Detail-Info

POPWAL
HAT AUS RESPEKT VOR DEM CORONA-VIRUS ABGSAGT

Katharina Kapeller  - Vox, Klavier
Miro Müller - Vox, Ak. Gitarre
Hannes Schuster  - Drums
Dominik Thaler  - Bass
Marcus Wachernig  - Gitarre

2019 nun der Major-Deal bei Sony Music. Ihren A&R nennen POPWAL ihren ‚Band-Papa‘. Und Papa ist begeistert. Er wird mit ‚PUPPE‘ nun die erste Single veröffentlichen und damit die Zusammenarbeit einläuten.

Als Producer konnten POPWAL Daniel Fellner, den Produzenten, Bandleader und Gitarristen von Seiler & Speer, gewinnen. ‚Ein großes Glück für uns‘, sagt die Band. Chemie und Zusammenarbeit passen perfekt.

Vorweg: ‚Puppe‘ ist kein sexistischer Schenkelpracker. Der Ausdruck ist landesüblicher Sprachgebrauch und in keinster Weise diskriminierend. Der flotte Popsong handelt vom anbandeln und wie schnell Mann sich dabei kalte Füße holen kann, einfach weil er sich zu deppert dabei anstellt. Kein Sexismus, eher Blödismus wie er jeden Tag tausendfach abläuft.

‚Puppe‘ ist POPWAL pur. So frisch und sympathisch wie die Band.

POPWAL? Ja, POPWAL. In Kärnten ist das Quintett bereits ein Begriff, steht regelmäßig auf den Bühnen des Landes und freut sich über eine wachsende Fangemeinde. Grund genug nun über die Landesgrenzen zu wandern und den gesamten deutschsprachigen Raum dazu zu bringen, sich darüber Gedanken zu machen, was es eigentlich mit dem Wal auf sich hat…

Vorweg, sich zu sehr den Kopf zu zerbrechen ist sinnlos. Es steht keine Geschichte hinter der Namensgebung, ebenso existiert kein gefinkelter Marketingplan. Alles ganz easy. 2013 fanden sie sich zu sechst zusammen und gründeten eine Band. Eine Band ohne Namen ist aber wie Pommes ohne Salz und da dringender Handlungsbedarf wegen eines anstehenden Fernsehauftrittes angesagt war und es ja bereits tatsächlich bereits eine ‚Band ohne Namen‘ gab, wurde bei einem der Bandgespräche gruppendynamisch der Pottwal aus dem Ideenhut gezaubert - aber bald wieder verworfen. Die Grätsche vom größten lebenden Säugetier zu Popmusik in Mundart aus Kärnten wirkte irgendwie doch zu kryptisch.

Also gut, dann eben ‚POPWAL‘. Kurz, knackig und auch nicht alltäglich. Und wieso eigentlich nicht? Es muss nicht allen einen sofort erkennbaren Zusammenhang ergeben: Erinnern wir uns nur an Nine Inch Nails oder Smashing Pumpkins, um nur einige zu nennen.

POPWAL

Das sind Katharina Kapeller (Vox, Klavier), Miro Müller (Vox, Ak. Gitarre), Hannes Schuster (Drums), Dominik Thaler (Bass), Marcus Wachernig (Gitarre). Ein angehender Anwalt, ein Student der Molekularbiologie, zwei Lehrer und eine Lehrerin. Eine ausgewogene Mischung und dementsprechend homogen wirken POPWAL auch im gemeinsamen Auftritt auf und neben der Bühne.

Es ist die Originalbesetzung minus eines Gitarristen, die nun bereits seit sechs Jahren gemeinsam aufgeigt. Der Kleister, der alles zusammenhält, ist die Lust und Freude am Tun aus dem bald eine enge Freundschaft gewachsen ist. Katharina, bandintern ‚Käthl‘ gerufen‘, zählt auf die Frage nach der einsamen Insel und wer da drauf noch mit ihr leben dürfe, genau vier Namen auf. Müßig zu schreiben welche.

Zuhause ist man in Kärnten. Im Großraum Klagenfurt und am Klopeinersee.

Dort, am See, wohnt Marcus und bei ihm im Keller wird geprobt. Dort ist Moby ‚POPWAL‘ Dicks kreatives zuhause.

POPWAL und ihre Musik, das ist eine gruppendynamische Angelegenheit. Man ist, wie Moby der berühmte Wal, mit viel Freiheitsdrang ausgestattet. Sich selbst irgendwelche musikalischen Schranken aufzuerlegen, kommt somit gar nicht infrage.

Miro kommt mit Songideen, manchmal nur mit Liedfetzen und dann kommt es zu diesem POPWAL-Moment wo alle ihre unterschiedlichen musikalischen Vorlieben in die Diskussion einbringen und am Ende steht ein wundersamer, musikalischer Mix aus Funk, Rock, akustischen Klängen durch die feine Texte gewoben werden, die wiederum durch dieses runde, melodische kärntnerisch, welches dem Deutsch die bockige Schärfe nimmt, eine ganz eigene Färbung erhalten.

Austropop? Ja, vor allem weil Mundart eben mehr Spaß macht als alles andere. Und außerdem bieten Dialekt und Mundart mehr Möglichkeiten zu Spielereien, die die Reime runder machen.

2016 drehten POPWAL zu ihrem Lied ‚Bauernbua‘ einen Clip und stellten das Teil auf YouTube. Miro, der den Song geschrieben hat, spielt darin die Hauptrolle…und sich selbst. Er wusste, worüber er sang. Stehen doch am heimischen Hof rund 40 Kühe im Stall. Miro überzeugte in Gummistiefeln und am Traktor, sah damals auch noch mehr wie ein Bauernbua aus als heute und der auf der Kuhwiese umherzappelnde POPWAL landete seinen ersten kleinen Hit.

Der ‚Bauernbua‘ hat mittlerweile weit über eine halbe Million Klicks und darf durchaus als die Initialzündung bezeichnet werden, die den Wal weiter aufwärts schwimmen ließ. Aus halb Europa trudelten die gehobenen Daumen ein und aus Norddeutschland kamen immer wieder Anfragen den Text doch einmal ‚zu übersetzen‘. Gut möglich, dass in Schleswig-Holstein das Kärntner Landleben-Bekenntnis des Miro am Traktor heute in Dauerschleife läuft.

Der witzige ‚Bauernbua‘ zeigte jedoch nur eine Facette der Band.

Im Jahr darauf, 2017, erschien ‚I mecht nur wissn wo du bist‘. Das berührende, hoch emotionale Lied erinnert an Hannes‘ Vater, der viel zu früh aus dem Leben gerissen wurde. Über 1 Million Aufrufe auf YouTube sind weit mehr als ein deutliches Zeichen wie sehr der Titel Menschen bewegt und ein Ende der Klicks ist nicht abzusehen.

No Marketing, keine großartige Promotionkampangnen stehen hinter diesem Erfolg. ‚Das hat sich alles einfach viral im Netz entwickelt und wächst weiter vor sich hin‘, sagt die Band, die ihren eigenen, sehr realistischen Zugang zu dem was allgemein ‚Showgeschäft‘ genannt wird, hat.

Man macht einfach, so wie man meint, dass es gut ist und wird. Ohne Zwang und Druck. ‚Spaß muss es machen. Zeit braucht’s‘, sagt die Band. Am Ende entstehen Songs, die sich oft deutlich voneinander unterscheiden aber gerade durch diese Vielfalt verbunden sind.

Die Vocals spielen sich Käthl und Miro untereinander live aus, wechseln in zweistimmigen Gesang, spielen mit dem Arrangement während die Band dafür das Fundament legt, auf dem die einzelnen Solis weiter aufbauen. 

Die musikalische Vielfalt, der aus sich selbst heraus vor sich hinwachsende Erfolg im Netz und die stetig wachsende Fan-Base, blieben natürlich nicht unbeobachtet.

 



 

Eintritt:

€ 20.- / 15,- / 10,-
(EW/MG/J&Std.)

Veranstalter:

kuturzentrum zoom