Skip to content



events by step

Veranstaltung 

PI - system im chaos - regie & drehbuch darren aranofsky
Titel:
PI - system im chaos - regie & drehbuch darren aranofsky
Wann:
30.01.2009 20.00 h
Kategorie:
cinema by step

Detail-Info

PI - System im Chaos
USA 1998, 84 Minuten

Der in kontrastreichem Schwarzweiß gehaltene Film handelt vom paranoiden Mathematik-Genie Maximillian Cohen, der glaubt, alles in der Natur könne anhand von Zahlen verstanden werden. Gleich zu Beginn des Films formuliert er diesen Gedanken in Form von Hypothesen: 1. Mathematik ist die Sprache der Natur. 2. Alles um uns herum lässt sich durch Zahlen wiedergeben und verstehen. 3. Stellt man die Zahlen eines beliebigen Systems graphisch dar, entstehen Muster. 4. Folgerung: Überall in der Natur existieren Muster.

Als Beweise hierfür sieht er unter anderem bestimmte Zyklen der Natur und den goldenen Schnitt. Davon ausgehend versucht er mit Hilfe seines Computers Euclid, vorhersehbare Muster in den Kursdaten des globalen Aktienmarkts, der für ihn ein natürlicher Organismus ist, zu finden und stößt dabei durch einen Computerabsturz auf eine 216-stellige Zahl.

Die New York Times bezeichnet den Film als einen „bizarren und scharfsinnig paranoiden Thriller.“ Laut dem Time Out New York ist Pi „intelligent genug, Ihr Gehirn zu martern, ob mit oder ohne Drogen".

"Die bedrückende Studie eines Psychopathen, der auf die Muster klassischer Psychothriller zurückgreift und sie experimentell verarbeitet. Ein Film von beachtlicher atmosphärischer Dichte, dessen Hauptdarsteller die Stadien von Klaustrophobie und Schizophrenie körperlich intensiv vorführt."
Lexikon des Internationalen Films

 

Darren Aronofsky
(*12. Februar 1969 in Brooklyn, New York City) ist amerikanischer Filmregisseur und Drehbuchautor.

Nach der Schule besuchte Aronofsky die Harvard University und studierte Anthropologie, Film und Animation. 1991 schloss er die Universität mit Auszeichnung ab. Danach besuchte Darren das American Film Institute. 1996 begann er an der Konzeption zu seinem ersten Spielfilm Pi, der 1998 fertiggestellt wurde, zu arbeiten. Auf dem Sundance Film Festival 1998 bekam Aronofsky dafür den Preis für die beste Regie.

Im Jahr 2000 folgte Requiem for a Dream, mit größerem Budget realisiert und mit noch mehr Aufmerksamkeit seitens der Filmkritik bedacht. 2006 kam sein neuer Film The Fountain mit Hugh Jackman und Rachel Weisz in die Kinos. Im Jahr 2008 erhielt Aronofsky für The Wrestler mit Mickey Rourke als Titelheld den Goldenen Löwen der 65. Filmfestspiele von Venedig[1] 2008.

Aronofskys filmisches Markenzeichen ist eine Technik, die als Hip-Hop-Montage bezeichnet wird. Dabei werden Bilder oder Handlungen in Zeitraffer gezeigt, parallel dazu Soundeffekte geschnitten, die eine bestimmte, immer wiederkehrende Handlung bzw. tranceartige Rauschzustände verdeutlichen sollen (z. B. der Drogenkonsum der Protagonisten in Requiem for a Dream oder die panikartigen Anfälle in Pi). Des Weiteren benutzt er oft die so genannte Snorricam, bei der die Kamera am Bauch des Darstellers befestigt wird und in sein Gesicht filmt.
Er lebt zusammen mit der Oscarpreisträgerin Rachel Weisz. Mit ihr hat er einen Sohn.
 


Eintritt: 
3 €

Veranstalter:
kulturzentrum zoom