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Veranstaltung 

XL–TARGET KJ Dave Doran & Christy Doran
Titel:
XL–TARGET KJ Dave Doran & Christy Doran
Wann:
30.04.2011 20.30 h
Kategorie:
music by step

Detail-Info

XL–TARGET

KJ Dave Doran
- Drums, Samples, Programming, Concept
Christy Doran - Guitar, Efx

Nu Btz ReMix : LIVE Sounds und Samples!

Drummer KJ Dave Doran hat mit seinem neusten Projekt "XL-target" die Drumtracks experimentell mit Jungle und Ambient Jazz gekoppelt. Dabei entstand kein emotionsloser synthetischer Elektrosound, sondern urbane groovige Future Music. Die Genregrenzen sind aufgehoben und zu treibenden Tracks  mit temporeichen Beats verschmolzen.
Zur Seite steht ihm sein Bruder, der Gitarrist  Christy Doran. Es entstand ein ReMix mit treibendem Break Beat und fettem Gitarrensound. Ein volles Paket Energie und Rhythmus – der zur Zeit coolste live sound der MoveToGroove Szene

Christy Doran (* 21. Juni 1949 in Greystones im County Wicklow) ist ein irisch-schweizerischer Jazzmusiker (Gitarrist). Zog elfjährig mit seiner Familie nach Luzern, wo er seither lebt. Durch den Vater, einen Balladensänger, mit Musik in Berührung gekommen, beeinflusste ihn als Jugendlicher vor allem die Musik von Jimi Hendrix und John Coltrane. Er besuchte die Konservatorien Bern und Luzern sowie die Jazzschule Bern. Während dieser Zeit spielte er 1969 und 1970 in der Jazz-Rock-Experience von Bruno Spoerri und Hans Kennel. 1972 gründete er mit Bobby Burri, Urs Leimgruber und Fredy Studer die Electricjazz-Gruppe OM, wo vor allem Doran für die Kompositionen verantwortlich war. Die Band tourte erfolgreich durch Europa, trat auf dem Jazz Festival Montreux auf und legte fünf Platten vor. Er spielte bis zur Auflösung 1982 bei OM.

1984 arbeitete er im eigenen Septett mit Norma Winstone, Urs Leimgruber, Rosko Gee, Trilok Gurtu, Dom Um Romão und Dave Doran, seinem jüngeren Bruder, als Schlagzeuger. 1985 bis 1987 spielt er mit Studer und dem Gitarristen Stephan Wittwer in der Gruppe Red Twist & Tuned Arrow (CD 1985). Mit Studer und Burri sowie mit Olivier Magnenat als zweiten Kontrabassisten trat er anschließend auf; ein zweites Projekt mit der Doppel-Bass-Besetzung begann 1994 mit Jamaaladeen Tacuma und Jean-François Jenny-Clark. Zunächst im Duo trat er ab 1989 mit dem Posaunisten Ray Anderson auf (später dann als Trio mit Han Bennink). Seit 1993 spielt Doran mit dem amerikanischen Flötisten Robert Dick und dem englischen Drummer Steve Argüelles im Trio “A.D.D.“. Zwischen 1993 und 1996 hatten Doran und Studer ihr erstes Jimi Hendrix-Projekt (mit Amin Ali, Phil Minton und Tom Cora bzw. Django Bates; in einem späteren Projekt arbeiteten sie mit Erika Stucky und Kim Clarke zusammen.) Mit John Wolf Brennan und Patrice Héral bildete er ein Trio, welches später um den Sänger Bruno Amstad erweitert wurde.

1997 gründete Doran seine NEW BAG mit Bruno Amstad, voice, Fabian Kuratli, drums, und Wolfgang Zwiauer, e-bass, die durch den südindischen Mridangam-Spieler Muthuswamy Balasubramoniam und den Keyboarder Hans-Peter Pfammatter erweitert wurde. Weiterhin spielte er mit Reto Weber und Albert Mangelsdorff, und im Trio mit Heiri Känzig und Fabian Kuratli. Er spielte auch mit Sonny Sharrock und gelegentlich in der Wiedervereinigung von OM seit 2007 und nahm CDs mit Marty Ehrlich, Hank Roberts, Gary Thomas, Mark Helias, Bobby Previte und Airto Moreira auf.

Doran war außerdem 1972 Mitbegründer der Jazzschule Luzern (heute Musikhochschule Luzern), wo er seither Gitarre, Jazz und freie Improvisation unterrichtet. Neben seiner Lehrtätigkeit schreibt er Musik für Theater, Film und Ballett. Er ist verheiratet und der Vater zweier Söhne. Dorans Geschwister, der Schlagzeuger Dave Doran und die Saxophonistin Brigeen Doran, sind ebenfalls Jazzmusiker.

Bereits als 16 jähriger überzeugt der Irlandschweizer KJ Dave Doran am Open-Air-Festival Augst. Damals gewinnt der versierte Schlagzeuger ein Stipendium für die Jazz School Bern. Mit “KIOL”, in der Drummer KJ Dave zusammen mit Schwester Brigeen, Heinz Affolter, Raoul Walton und Fernando Saunders spielt, erweckt das Quartett über die Landesgrenzen hinaus grosse Aufmerksamkeit. Zwei LP-Releases “Take it on” (1979) und “Sunny Day” (1980) dokumentieren das musikalische Schaffen dieser Formation. Zeitgleich kommt es zur Begegnung mit dem New Yorker Bassisten Fernando Saunders. Zusammenarbeit im Duo mit Bruder Christy Doran und Veröffentlichung des Albums “Antenne Out”.

Es folgten Tourneen mit "KIOL" durch Deutschland und die Schweiz und Auftritte an den Jazz Festivals von Berlin und Belgrad (1982). Durch Studien an der New Yorker “Drummers Collectiv School” unter der Agide von Alex Acuna und Lenny White verfeinert KJ Dave Doran sein Spiel.
“KIOL” ist Opening-Act von “Billy Cobham’s Glassmenagerie”

Die folgenden Jahre sind von diversen Trios u.a. mit Jasper Van’t Hof, Peter Ponger und Christy Doran geprägt. Herausragend hier das “May 84 Projekt” mit Dom Um Romao, Norma Winston, Rosko Gee, Urs Leimgruber, Trilok Gurtu und Christy Doran. Das Jahr 1984 bringt auch erstmals einen Auftritt am Jazz Festival Willisau. KJ Dave Doran lässt sich musikalisch nicht schubladisieren, sein musikalisches Streben bricht immer wieder zu neuen Ufern auf. Sein Können fliesst so 1985 auch ins Tanzprojekt “Trommeltanz”, sowie in die Luzerner Stadttheater-Aufführungen “Die Bachan-tinnen” und führt 1993 zur Vertonung von sieben Signeten der Filmsendung “Delikatessen” des Schweizer Fernsehens DRS.
"Doran, Cook and Miller" und "JAZZRAP" (1991)

Mit der Gruppe “Doran, Cook & Miller ” tourt KJ Dave Doran 1986 durch die ehemalige DDR. Mitglieder: Brigeen Doran, Mark Koch und Fredy Müller. Ein wohl einmaliges Projekt war 1987 die “Doran Band”, formiert aus den Geschwistern Brigeen, Christy , KJ Dave und dem Bassisten Fredy Müller. Dieser Formation wurde 1988 der Werkbeitrag von Stadt und Kanton Luzern zugesprochen und führte zur Einspielung des Albums “JAZZRAP” (1991) mit Fernando Saunders am Bass, Benny Diggs Vocals, Michael Bearden Keyboards und den Doran Geschwistern. Pro Helvetia unterstützte die anschliessende USA Tournee mit Konzerten u.a. im “Middle East Club” in Boston und der “Knitting Factory” in NewYork. Die JAZZRAP-Tour mit Andy Herrmann, Philippe Mall Darby, Diricki Mack, Andy Zingsem und Gianni Lüscher, führte in Europa von Luzern über Berlin nach Kiel. Auch das Album von Brigeen Doran “Bright Moments” hatte seine Wurzeln bei der Doran Band und wurde kräftig von KJ Dave und Christy Doran unterstützt.

1994 in New York entstand “Rhythm Voice” mit David Mills voc.
1995 KJ Dave Doran spielt mit seiner Formation “Jazzrap” am Int. Jazzfestival Talinn (Let)
1997 tourte „Rhythm Voice“ in der Besetzung Roland Philipp saxes, Mamadu Mbaye african drums, vocals, Bruno Amstad djembe, vocals und Gianni Lüscher bass, durch die Schweiz und Deutschland. KJ Dave Doran produziert diverse Drum & Bass Tracks und startet das Projekt “Virus Attack”.
Mit der Einspielung von “Rhythm Voice feat. Mr. Defunkt Joseph Bowie” hat er sich in die fordersten Ränge der internationalen Szene des Jazz gespielt. Das Magazin Jazzthetik dazu: “Eine der bisher besten Platten des Jahres 1998” (Michael Möhring). Jazzpodium: "Nur selten hat sich die improvisierte Musik derart überzeugend ihrer rhythmischen Wurzeln bedient" (Jörg Konrad).
Rhythm Voice feat. Mr. DEFUNKT Joseph Bowie (Plainisphare PL 1267-109)
Tournee in Senegal mit seiner Formation unterstütz von Pro Helvetia.
Bringt noch mehr Funk in den Afro-Jazz sound der Gruppe mit dem Gitarristen Kelvyn Bell (Kelvinator).
2000 spielt mit der Formation eine weitere CD ein “The New Rhythm Culture” mit Joseph Bowie, Kelvyn Bell, Mamadou Mbaye, Don Pfäffli und Gianni Luescher. Das Album wird veröffentlich auf Plainisphare und im Vertrieb von Frémeaux Associes (France).
2001 Neubesetzung der „Rhythm Culture“ u.a. mit Jean-Paul Bourelly (African Boom Bop).
Formiert „SPECIAL EDITION“ ein akustisches Quartett mit Heiri Känzig, Christoph Stiefel und Dave Feusi und gibt div. Konzerte.
Zur Zeit arbeitet KJ Dave an seinem neuen Projekt „XL-target“ LIVE Triphop / Break Beat mit Christy Doran.
Weitere CD-Einspielung:
“ZAP”mit Funkology.
“Trees of Mystery” Byron D. Hopson
“Nomad” Yvonne Moore.
KJ Dave spielte u.a. mit: D.D. Jackson (keyb.), Marc Peterson, (bass), Dave Moreno (guit.), Bobby Burri (bass), Glen Ferris (trombone), Vinny Golia (sax), Oliver Magnenat (bass), Michael Vlatkovitch (trombone), John Voirol (sax), Marco Figini (guit.), Charly Weibel (drums). Peter Schärli (tp.), Andy Kunz (guit.), Beat Wenger (sax), Rene Simon (vocals, synth.), Alejandro Panetta (perc.), Wedam Roche (keyb.), Jean-Claude Torgo (bass), Raoul Walton (bass), Andy Zingsem (vocals), Philippe Mall Darby (sax). Ricardo Regidor (keyb.)
 




Eintritt: 
€ 15.- Erwachsene
€ 12.- Mitglieder
€   9.- Schüler/Studenten

Veranstalter:
kulturzentrum zoom