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Veranstaltung 

Alegre Corrêa Quartett (BRA/A/SEN)
Titel:
Alegre Corrêa Quartett (BRA/A/SEN)
Wann:
24.04.2011 20.30 h
Kategorie:
music by step

Detail-Info

Alegre Corrêa Quartett (BRA/A/SEN)

Alegre Corrêa
- BRA -guitar, percussion, vocals
Gerald Preinfalk
- A -  reeds
Alioune Wade
- SEN - bass
Klemens Bittmann
- A - violin, mandola

Mit dem neuen Quartett bündelt der Brasilianer wieder einmal die Vielstimmigkeit seiner musikalischen Herkunft, alter und neuer Formen in eine eigene Fusion der Fusionen, die sich hierzulande noch der Schubladisierung entzieht.

Alegre Corrêa (* 9. Juni 1960 in Passo Fundo/Rio Grande do Sul) ist ein brasilianischer Komponist, Jazzgitarrist, -perkussionist und -sänger.
Corrêa erhielt beim Fampop in São Paulo (1988) und beim Musicanto-Festival in Rio Grande do Sul (1992) den ersten Preis für Instrumentalkomposition. Nach einem ersten Europaaufenthalt 1989 übersiedelte er nach Wien. Dort gründete er 1993 das Alegre Corrêa Sextett - mit Paul Urbanek, Bertl Mayer, Denise Fontoura, Ronaldo Saggiograto und Fernando Paiva - (später Alegre Corrêa Group zusätzlich mit Thomas Kugi und Laurinho Bandeira).
Daneben arbeitete er mit Musikern wie Karl Ratzer, Timna Brauer und Eli Meiri sowie dem Vienna Art Orchestra zusammen und trat bei Festivals wie dem Montreux Jazz Festival , bei Florianópolis in Jazz (in Brasilien) und beim WOMAD -Festival in Wiesen (Österreich) auf. Seit 2005 war er festes Mitglied von Joe Zawinuls The Zawinul Syndicate (2010 Grammy Award for Best Contemporary Jazz Album).

Der gebürtige Oberösterreicher Gerald Preinfalk begann seine musikalische Laufbahn mit neun Jahren, 1990 wurde sie für ihn - mit dem Studium an der Universität für Musik in Wien bei Otto Vhrovnik und Wolfgang Puschnig - zur Berufung.
Jazz und klassisches Saxophon waren die Zweige, welche ihn 1993 zum Auslandsstipendium an die Berklee School of Music in Boston (USA) für Jazz, und 1998 nach Paris - für klassisches Saxophon – führten.
Preinfalks Betätigungsfeld liegt im Grenzbereich von zeitgenössischer notierter und improvisierter Musik. Er ist Mitglied des Klangforum Wien und arbeitete mit dem RSO Wien, den Wiener Philharmonikern, dem Vienna Saxophon Quartet, Saxofour, Nouvelle Cuisine und Mathias Rüeggs Vienna Art Orchestra zusammen.
Musikalische Erfahrungen konnte er bisher mit folgenden Musikern sammeln: Christian & Wolfgang Muthspiel, Maria Bill (Jacques Brel Projekt), Django Bates, Elliot Sharp, Don Byron, Wayne Horwitz, Will Calhoun, Terry Bozzio, Peter Madson.
2001 wurde Gerald Preinfalk mit dem Hans–Koller–Preis „Newcomer Of The Year“ ausgezeichnet.
Als Pädagoge leitet er Meiserklassen für klassisches Saxophon an der Bunri University Tokushima (Japan) und ist seit 2008 Gastprofessor an der Grazer Kunstuniversität.

Alioune Wade
, genannt Alune wurde 1978 in Dakar (Senegal) geboren. Aus einer Musikerfamilie kommend, lebte er seit frühester Kindheit für die Musik.
Mit 13 Jahren entschied er sich für den Bass als sein Instrument. Dank der Unterstützung seines Vaters – selbst Musiker – konnte er sich diesen Traum auch erfüllen. Weder kilometerweite Fußmärsche um einen Professor, der ihn unterrichten konnte, zu finden, noch nächtelanges Üben, konnten ihn von seinem Weg abbringen.
Schon mit 17 Jahren sammelte er Erfahrung im Symphonieorchester, das sein Vater leitete.
Mit 18 wird der begabte junge Musiker Bassspieler in der Band Ismael Lô`s – einem der bekanntesten Musiker Afrikas. Die Arbeit mit solch großen Künstlern aus aller Welt hat viel zu seinem Bestreben beigetragen, die Melodien und Rhythmen Afrikas mit denen anderer Kontinente zu verbinden. Er will die Menschen auf seine Weise, durch die Musik vereinen.
2006 erschien sein erstes Soloalbum „MBOLO“. Alune ist unter anderem Mitglied der ehemals von Joe Zawinul gegründeten Band „Syndicate“, sowie in der Band von Paco Sery.

Klemens Bittmann
1977 in Graz geboren, erhält seinen ersten Violinunterricht im Alter von sechs Jahren. Sein Diplom im Fach Klassische Violine erhält er 2004 an der Kunstuniversität Graz bei Prof. Anke Schittenhelm. Anschließend studiert er weitere zwei Jahre Jazzgeige bei Didier Lockwood am Didier Lockwood Music Center in Paris. In Österreich gründet er die Formationen Beefólk und Folksmilch, bei denen er als Geiger, Mandolaspieler, Komponist und Arrangeur aktiv ist. Mit diesen Gruppen spielt er zahlreiche Konzerttourneen in Österreich, Deutschland, Island, Japan und Hong Kong. Weiters ist Klemens Bittmann als Studioarrangeur und Studiomusiker für Streicher-Arrangements tätig.
Zusammenarbeit mit Klaus Paier, Wolfgang Muthspiel, Alegre Correa, Gerald Preinfalk, Alex Deutsch, Louie Austen, Radio String Quartett, Stefan Heckl, Helgi Jonsson, Rita Chiarelli, Chuck LeMonds, Wolfgang Temmel, Broadlahn, Anna F., Valerie Sajdik, u.v.a.
 




Eintritt: 
€ 19.- Erwachsene
€ 15.- Mitglieder
€ 12.- Schüler/Studenten

Veranstalter:
kulturzentrum zoom